Programm
& Workshops

Programm

Das 11. Mannheim Forum wird vom 9. bis zum 11. März 2023 stattfinden und dies nun endlich wieder in Präsenz! Teilnehmende können sich auf Diskussionen, Workshops, Unternehmensevents, aber auch auf ein Weintasting, die Eröffnungsfeier, oder den Galaabend freuen. Wollt ihr mehr zu den Zusatzformaten wissen? Schaut euch die Zusatzformate im Detail an!

Zusatzformate

Uhrzeit
17:30 18:00 18:30 19:00 19:30 20:00 20:30 21:00
Ab 18:00 Uhr

Einlass

19:00 - 20:00 Uhr

Eröffnungsfeier im Rosengarten
Rede von Dr. Katarina Barley

20:00 - 21:00 Uhr

Keynote: "Fünf Impulse für bessere Karriere- und Lebensentscheidungen"

9:30 10:00 10:30 11:00 11:30 12:00 12:30 13:00 13:30 14:00 14:30 15:00 15:30 16:00 16:30 17:00 17:30 ... 19:30 20:00 ... 22:30 23:00
Mittagspause
09:30 - 11:00 Uhr

Panel Discussion: Democracy in Europe – for granted?

11:30 - 12:30 Uhr

Podiumsdiskussion: Milliardengeschäft Müll - Neue Märkte & Technologien

14:30 - 16:00 Uhr

Podiumsdiskussion: Mittelstand und Europa – ein unschlagbares Duo?

16:00 - 17:30 Uhr

Panel Discussion: Europe between the blocs

20:00 - 23:00 Uhr

Wine Tasting

9:30 10:00 10:30 11:00 11:30 12:00 12:30 13:00 13:30 14:00 14:30 15:00 15:30 16:00 16:30 17:00 ... 19:00 19:30 ... 23:00 23:30 24:00
Mittagspause
09:30 - 11:00 Uhr

Podiumsdiskussion: Strom tanken zwischen Krieg und Klimaschutz

11:30 - 12:30 Uhr

Keynote: Armin von Falkenhayn, Country CEO Bank of America

14:00 - 15:30 Uhr

Panel Discussion: Development aid: Can it lead to democracy?

16:00 - 17:00 Uhr

Abschlussrede mit Albin Kurti

19:30 - 23:30 Uhr

Gala-Abend im Bootshaus

Ab 23 Uhr

Afterparty

Zusatzformate 2023

Neben den Hauptveranstaltungen bieten euch einen noch intensiveren Kontakt in verschiedenen interaktiven Zusatzformaten an. Ihr könnt euch hier mit Referenten und Unternehmen direkt austauschen. Die Liste wird laufend aktualisiert und ihr könnt euch nach dem Ticket-Kauf auf die einzelnen Formate bewerben. Bewerbt euch bitte für möglichst viele Formate, da wir für keine Teilnahme garantieren können.

Makin Sense of Populism – Understanding Populist Movements, their Goals, and Impact on European Democracies

Fr. 10. März | 11:30 - 13:00 Uhr

Milliardengeschäft Müll

Fr. 10. März | 14:00 - 15:30 Uhr

Mittelstand und Europa

Fr. 10. März | 16:00 - 17:30 Uhr

Die neue deutsche und europäische China-Strategie nach der „Zeitenwende“: Wie geht es weiter?

Sa. 11. März | 09:30 - 11:00 Uhr

Exploring Development Aid Strategies: A Hands-On Workshop

Sa. 11. März | 11:30 - 13:00 Uhr

Strom tanken zwischen Krieg und Klimaschutz

Sa. 11. März | 14:00 - 15:30 Uhr

Strategisch Denken, pragmatisch Handeln. Porsche Consulting

Fr. 10. März

Risk Return „Plus“ – How to manage an 800bn portfolio (sustainably) Allianz Investment Management

Fr. 10. März

Noch zu retten? Strategisches Krisenmanagement eines internationalen Zulieferers Struktur Management Partner

Fr. 10. März

M&A @ Deloitte Deloitte

Fr. 10. März

Case Study: Real Estate KKR

Fr. 10. März

RBE Workshop (Bewerbung über den Link in der Beschreibung!) Roland Berger

Fr. 10. März

Developing and expanding one’s business in Europe – Example of PERI PERI

Fr. 10. März

Pappkartons oder Plastikboxen – was ist effizienter? TKMC

Sa. 11. März

Just digital! Onboarding neu gedacht Just Experts

Sa. 11. März

CBC Career Talks Commerz Business Consulting

Fr. 10. März

CMC Career Talks Camelot Management Consultants

Fr. 10. März

AIM Career Talks Allianz Investment Management

Fr. 10. März

SAC Career Talks Siemens Advanta

Fr. 10. März

SMP Career Talks Struktur Management Partner

Fr. 10. März

DLT Career Talks Deloitte

Fr. 10. März

BUR Career Talks Burda

Fr. 10. März

DBM Career Talks DB Management

Fr. 10. März

PER Career Talks PERI

Fr. 10. März

POR Career Talks Porsche Consulting

Sa. 11. März

EY Career Talks Ernst & Young

Sa. 11. März

PWC Career Talks pwc

Sa. 11. März

WSB Career Talks WSB

Sa. 11. März

VIN Career Talks Vindelici

Sa. 11. März

JEX Career Talks Just Experts

Sa. 11. März

ENO Career Talks Enomyc

Sa. 11. März

Nachhaltig Chemie gestalten? Wie soll das gehen? Evonik

Fr. 10. März

Short-term strategic near sourcing in Europe – re-evaluating the supply chain network in turbulent times Camelot Management Consultants

Fr. 10. März

Don’t dream your stream: Wie RTL+ das europäische Streaming-Business aufmischt Bertelsmann

Fr. 10. März

Business Model Innovation in der Europäischen Medienindustrie Burda

Fr. 10. März

FID Fokus Workshop (nicht mehr verfügbar) Fidelity

Fr. 10. März

Kicking off your Customer’s Success Personio

Fr. 10. März

Difficult market situation in Europe for businesses PERI

Fr. 10. März

Zeitenwende als Klimakiller? – Der Einfluss aktueller Krisen auf das Bankengeschäft in Europa ZEB

Fr. 10. März

Lieferketten innerhalb Europa und dessen Auswirkungen für Reckitt als Konsumgüterunternehmen Reckitt

Fr. 10. März

Europäische Nachhaltigkeitsberichterstattung - Internationaler Maßstab oder Insellösung? pwc

Sa. 11. März

How to work effectively in a team with differening personality types Siemens Advanta

Sa. 11. März

JPM Speeddating J.P. Morgan

Fr. 10. März

BER Speeddating Bertelsmann

Fr. 10. März

NIT Speeddating Nordlicht IT

Fr. 10. März

SMP Speeddating Struktur Management Partner

Fr. 10. März

BNP Speeddating BNP Paribas

Fr. 10. März

SIK Speeddating Simon Kucher

Fr. 10. März

BUR Speeddating Burda

Fr. 10. März

PER Speeddating PERI

Fr. 10. März

OWY Speeddating Oliver Wyman

Fr. 10. März

BME Speeddating Bankhaus Metzler

Fr. 10. März

REC Speeddating Reckitt

Fr. 10. März

VIN Speeddating Vindelici

Sa. 11. März

PRS Speeddating Personio

Sa. 11. März

REC Corporate Dinner Reckitt

Fr. 10. März

JEX Corporate Dinner Just Experts

Sa. 11. März

Bewerbung für die Exclusiv Events (Gala-Abend, Winetasting, Afterparty)

Do. 09. März

Democracy in Europe – for granted?

Fr. 10. März | 11:00 - 11:30 Uhr

Milliardengeschäft Müll - Neue Märkte & Technologien

Fr. 10. März | 12:30 - 13:00 Uhr

Mittelstand und Europa – ein unschlagbares Duo?

Fr. 10. März | 16:00 - 16:30 Uhr

Europe between the blocs

Fr. 10. März | 17:30 - 18:00 Uhr

Strom tanken zwischen Krieg und Klimaschutz

Sa. 11. März | 11:00 - 11:30 Uhr

Panel discussion Development aid: Can it lead to democracy?

Sa. 11. März | 15:30 - 16:00 Uhr

Hauptveranstaltungen 2023

Leitthema: „EUROPA“

Kontinent, Heimat, Staatenbündnis. Europa ist geographisch und politisch wichtiger denn je. Die europäische Union findet sich zu ersten Hälfte der 2020er Jahre zwischen starken Partnern und noch größeren Rivalen. In diesem Jahr wollen wir unsere Objektive weiten und nicht mehr nur deutsche Perspektiven, Probleme und Ideen diskutieren. Wir wollen einen europäischen Vergleich wagen und nicht nur interdisziplinär, sondern auch international debattieren. Jede Diskussion soll gemeinsam mit unseren Partnern gedacht und gelöst werden. Die europäische Union ist das Zukunftsprojekt unserer Generation, sie zu stärken und zu schützen unser größter Anspruch. Dafür wollen wir drei Tage lang gesamteuropäisch diskutieren

 

Eröffnungsfeier

Eröffnungsfeier im Rosengarten

Die Eröffnungsveranstaltung im Rosengarten am Donnerstagabend liefert traditionell den Auftakt des Forums und wird feierlich mit einem Sektempfang und einigen Grußworten begonnen. In dem darauffolgenden Vortrag unserer Schirmherrin, der Vize-Präsidentin des EU-Parlaments Katarina Barley, werden erste Impulse vermittelt und durch die Anwesenheit aller Kongressteilnehmenden ein gemeinsamer Einstieg in das Thema gesucht. Die individuelle Interpretation des Themas bietet der Eröffnungsrednerin die Gelegenheit, ihre eigenen Gedanken und Erfahrungen vorzutragen und das Leitthema „Europa“ aus ihrer Perspektive zu beleuchten.

18 – 22 Uhr 09.03.2023
Rosengarten Mannheim, Rosengartenpl. 2, 68161 Mannheim

Katarina Barley

Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments

Grußworte

Alexander Schwörer

Mitglied des Beirates PERI Group

Prof. Dr. Thomas Puhl

Rektor der Universität Mannheim

Dr. Peter Kurz

Oberbürgermeister der Stadt Mannheim

Es geht um euch!

Fünf Impulse für bessereKarriere-und Lebensentscheidungen
„Die Arbeitswelt, die euch erwartet bietet unzählige Möglichkeitenund viel mehr Freiheiten als für früher“, berichtet Elke am Telefon.Und dennoch: es gibt Fallen, die einen auf dem Kariere-oder Lebensweg in falsche Richtungen führen können. Die zu kennen und zu erkennen,erhöht die Chance auf ein erfüllendeKarriere-und eine erfülltes Leben.

Betrachtet man Elkes Lebensweg als Vorstand, Unternehmerin, Aufsichtsrätin und Beirätin scheint ihr selbst diesgelungen. Sie und ihr Mann, Achim habenfrüh die Entscheidung getroffen eine anspruchsvolle Karriere und ein gutes Familienlebenzu verbinden. In ihrem Vortrag berichtet Elke von ihrenErfahrungen und beschreibtdabei Hürden, welche uns allen einmal begegnen werden. Immer im Fokus dabei die Chancengleichheit für jeden, der es schaffen will. Im Raum steht auch dieFrage, warum wir nach erfolgreichem Studium vielleicht doch nicht alle die gleichen Voraussetzungen habenund wie unsere Generation das hinbekommen könnte.

Stereotype, mit denen andere uns beurteilen, Selbstbilder, die nichtzielführend sind und Glaubenssätze, an denen wir oft gar nicht bewusst unser Handeln ausrichten hemmen oft die Entfaltung des gesamten Potenzials.

Elke zeigt anschaulich an vielen Beispielen wie man das erkennt und überkommt. Mit fünf ermutigenden Impulsen schafft Elkein ihrem Vortrag jungen Studierenden Ansporn zu gebenmit den Talenten zu wuchern, Druckzu nehmen und sie für einen individuellen Karriere-und Lebensweg zu begeistern. Die starken Impulse geben dem Publikum die Möglichkeit über den eigenen Karriereweg hinaus als zukünftige Gestalter in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu denken. Und natürlich hat Elke in Mannheim studiert - wo sonst?

Elke Benning Rohnke

Geschäftsführerin von Benning & Company

Freitag

Democracy in Europe – for granted?

Democracy is the rule of the people, by the people, and for the people. A political structure designed to guarantee equal participation and decision-making, an idea that the European Union pursues. The European goal is to create the same living conditions for all member states while establishing basic standards. Despite that, the structure of its political system became complicated and too abstract, which made it hard to communicate the progress achieved through European aid to the member states. Consequently, nationalist ideas became more popular, and in 2000, for example, the Austrian crisis shook the European Union and presented the institution as powerless when faced with inner conflicts. By imposing sanctions on Austria, known as the EU XIV, the EU aimed to limit the participation of Haider (FPÖ) in the government, for example. This action wasn ́t, however, as successful as expected, and theUnion appeared to be powerless. Thus far, has the European Union tried to establish a rule of law mechanism to avoid the participation of nationalists in governments? Orban in Hungary, the PIS party in Poland, the Fratelli d’Italia in Italy, and France’sRassemblement National in France -far-right parties and politicians are becoming more powerful and gaining more support over time. They argue that the European Union is often not the solution, but the problem for the hardships, that their countries face.The issue that we aim to highlight at this point is how we, as a society, can resist this trend. What competencies would the EU need, for instance, to enforce democracy through the rule of law mechanism? Does this increasing support for far-right partiesand politicians compromises the future of Europe? And lastly, why are younger voters tending to vote for parties and politicians that share these nationalist ideas?

Gert Weisskirchen

Referenten

Prof. Dr. Thomas König

Lehrstuhl für europäische Integration UM

João Albuquerque

MdEP Portugal - Partido Socialista

Bleibt gespannt!

Es folgen weitere Speaker

Milliardengeschäft Müll - Neue Märkte & Technologien

Deutschland trägt seit vielen Jahren eine Vorreiterrolle in der Abfallwirtschaft. Recycling, aber auch Vergärung und Verbrennung von Müll sind bewährte Methoden, die uns Energie liefern und zur Nachhaltigkeit beitragen. EU weit ist das Ziel der kommenden Jahre eine funktionierende Kreislaufwirtschaft zu schaffen. Zum einen soll das zum Erreichen der Klimaziele beitragen. Insbesondere könnte sich Abfall zukünftig aber auch als eine der wichtigsten Rohstoffquellen erweisen. Doch reichen die bereits erlassenen EU-Richtlinien weit genug, um die Potenziale dieser wichtigen Rohstoffquelle zu nutzen und damit die Klimaziele zu unterstützen? Bleibt es beim Verbot von Plastikstrohhalmen&Co, lässt sich anzweifeln, ob die Möglichkeiten, die bereits durch die Forschung aufgezeigt wurden, genutzt werden. Der Ruf der Deutschen als penibleMülltrenner ist bekannt. Doch wie ernst meint es Deutschland wirklich, wenn Teile des eigenen Mülls in andere Länder exportiert werden und man sich so der Frage der Weiterverwertung entledigt? Sollte letzten Endes sogar der Fokus auf Reduzierung statt Weiterverarbeitung gelegt werden. Oder ist beides gleichzeitig möglich? Die Dringlichkeit des Themas ist hoch, der Westen wird von den restlichen Ländern zum Handeln gefordert. Wird es Europagelingen, die wirtschaftliche Perspektive mit moralischem Pflichtbewusstsein in Einklang zu bringen? Und welche Verantwortung trägt Deutschland mit seinem Wissen für Europa und die Welt?

Moderation

Referenten

Alexandra Kriegel

Leiterin Abfallwirtschaft Mannheim

Talke Schaffrannek

Leiterin des Circular Economy Strategieteams der BASF

Chris Kühn

Parlamentarischer Staatssekretär im BMUV

Mittelstand und Europa – ein unschlagbares Duo?

Der Mittelstand ist das Fundament der Wirtschaft, nicht nur in Deutschland, sondern auf demgesamten europäischen Kontinent. Er umfasst laut EU-Kommission Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von bis zu 50 Millionen Euro und macht 99,8 Prozent aller Unternehmen in der Europäischen Union aus. Eben jene stellt den größten Absatzmarkt für diedeutsche Wirtschaft dar. Besonders die Metropolregion Rhein-Neckar als einer der führenden Wirtschaftsstandorte Deutschlands ist stark international aufgestellt mit einer Exportquote von über 60 Prozent. Ein Blick auf das Beispiel Großbritanniens verdeutlicht die wichtige Rolle des Binnenmarkts. Noch immer sind die Folgen des Brexits spürbar und werden auch in Zukunft nicht rückstandslos verschwinden. Für den Mittelstand in der Region Rhein-Neckar sowie in ganz Deutschland sollte der Handel mit europäischen Partnern also eine maßgebliche Chance darstellen. Doch ist dem wirklich so? Die deutsche Wirtschaftspolitik wird maßgeblich von dem EU-Recht beeinflusst. In Zeiten der Rezession, wo eine Unterstützung der Wirtschaft von immenser Bedeutung wäre, plant die EU die Verabschiedung von vielen weiteren bürokratischen Vorschriften. Für das Ergebnis zahlt der Mittelstand. Ein Beispiel dafür zeigt sich bei den Lieferketten, die bereits durch die COVID-19-Pandemie unter Druckgeraten sind und immer noch durch den Krieg belastet werden. Gleichzeitig werden die Unternehmendurch die erneut dramatisch gestiegenen Erdgas-und Ölkosten strapaziert. In Antwort auf diese Gegebenheiten stellen sich einige relevante Fragen: Wie genau wirken sich diese Regulierungen auf die Arbeit des Mittelstandes aus? Welche Erwartungen hat der Mittelstand in Richtung Brüssel, wenn es um die zukünftige Unterstützung der Unternehmen geht? Ziehen Kleinunternehmen den gleichen Nutzen aus dem europäischen Wirtschaftsraum wie Großunternehmen, oder wird das Rückgrat der deutschen Wirtschaft durch die strengen Maßnahmender Europäischen Union strapaziert?

Prof. Dr. Schröder

Referenten

Jan Joos

Wirtschaftsprüfer und Senior Manager Deloitte

Marc S. Tenbieg

Vorstand Deutscher Mittelstands-Bund

Christoph Kempkes

CEO RWZ Rhein-Main eG

Daniel Caspary

MdEP CDU/CSU

Europe between the blocs

Tensions have long existed between the U.S. and China, and a mutualimage of the enemy remains. Two different blocs have emerged, and Europe seems to be caught between the two fronts. While the U.S. is still acting as the world's policeman, China is buying upcritical infrastructure in third countries and thus becoming tomorrow's world leader without being detected. China is gaining a competitive advantage, as they do not have to fear either domestic or foreign political pressure.This creates a dilemma with the value-based policies sought at theEuropean level. Economic cooperation therefore quickly reaches its limits in our global world. But how can the EU find its role between the blocs? Can, or even must, it bid against China to protect poorer countries from dependence? And how close can our ties to the U.S. still be in order to finally become more independent? Is it possible to master the path to an EU that is stronger in foreign anddomestic policy and confidently takes its place in the global world? Or will the EU leave the stage to the two great forces?

Moderation

Referenten

Dr. Phillip Meyer

CFO Trumpf GmbH&Co.KG

Nadine Godehardt

Stiftung Wissenschaft&Politik, FG Asien

Norman Thatcher Scharpf

US-Generalkonsul Frankfurt

Samstag

Strom tanken zwischen Krieg und Klimaschutz

Selten war die Bedeutung einer zuverlässigen Energieversorgung so sichtbar wie heute. Versorgungsengpässe und explodierende Preise lassen uns mit Sorge in die Zukunft blicken. Der Überfall Russlands auf die Ukraine zeigt uns in brutaler Art und Weise, wie abhängig wir insbesondere in Deutschland vom Erdgas sind. Doch darf die Aggression Russlands nicht als Sündenbock für bestehende Missstände herhalten. Vielmehr gilt es, die Versäumnisse der Vergangenheit zu überwinden und als europäische Gemeinschaft innovativ und flexibel auf die Herausforderungen unserer Zeit zu reagieren. Lange galt das Credo, Erdgas als Brückentechnologie im Zuge des Ausbaus erneuerbarer Energien zu nutzen. Doch wieviel Erdgas wird wirklich benötigt, um eine zuverlässige Energieversorgung sicherstellen zu können? Ist Atomkraft eine valide Option dazu? Welche Rolle spielen moderne Speicher- und Energietechnologien, und wie lassen sich theoretische Konzepte schneller zu markreifen Anwendungsfällen entwickeln? Dabei steht hinter dem Thema „Energie“ viel mehr als nur die zuverlässige Bereitstellung von Strom und Gas. Die Technologie muss zukunftsfähig, die Preise sozial verträglich, die Erzeugung ökologisch und die Bereitstellung krisensicher sein. Und all das unter Berücksichtigung sowohl inländischer als auch europäischer politischer Interessen. Wie können wir also die gegenwärtige Belastungsprobe bestehen?

Moderation

Referenten

Andreas Jung

Stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU

Konrad Stockmeier

Bundestagsabgeordneter FDP

Achim Wambach

Prof. für Volkswirtschaftslehre
Präsident vom ZEW Mannheim

Céline Göhlich

CO-Founderin "everyone energy"

Andreas Kuhlmann

Geschäftsführer der deutschen Energieagentur

KEYNOTE von Armin von Falkenhayn

Since June 2015 Armin von Falkenhayn is Country Executive for Germany and Head of Corporate and Investment Banking for Germany, Austria and Switzerland.

In his current role he is responsible for managing the bank’s business in the region across the different business lines as well as holding direct relationship responsibility with the regulators and government representatives as well as with a number of German Corporates and Financial Institutions. He continues to be personally involved in the execution of a variety of key M&A as well as Capital Market transactions across Debt and Equity.

Prior to joining Bank of America in June 2015, Armin spent more than 25 years at Deutsche Bank, where he worked in various departments ranging from Product groups like Leveraged Finance and M&A to the Global Chemicals Team. After serving as Global COO of Corporate Finance he was co-heading DB’s Corporate and Investment Bank in Germany before leaving.

Armin studied business management at Mannheim University (“summa cum laude”) and is a scholarship holder of the “Studienstiftung des deutschen Volkes”. Armin is a member of the EMEA Philanthropy Board of BofA as well as the Boards of trustees of the Schirn, the Deutsche Sporthilfe and The Center for Financial Studies as well as the Board of the Deutsche Aktieninstitut. Based in Frankfurt Armin is married and has two daughters.

Armin von Falkenhayn

Country Executive Germany and Head of Corporate and Investment Banking Germany, Austria and Switzerland

On the reality of development aid

We usually associate development aid with noble and normative goals, such as eradicating human rights abuses, fighting terrorism, and improving fundamental services for disadvantaged communities, so they can stand on their own two feet. However, whether and to what extent this works is highly debatable and can be distinctly portrayed by people with divergent points of view. To what extent does development aid, for example, improve the situation of people in recipient countries? Or, does development aid serve the goals of the donor states rather than those of the recipient countries? The amount of financial aid that a country is willing to provide depends on, among other things, its relationship with international institutions. These institutions work with the ambition to increase the likelihood of cooperation between countries by increasing the trust, the amount of symmetric information available, and clear expectations between them, and by highlighting that both punishment and reward are possible. A possible question that one could derive from this is whether the donating countries are just using this political tool to buy votes in these international institutions since, in the long run, they usually make more gains by cooperating with other nations. Another question that needs to be pointed out is whether the donors can trust the governments of the recipient countries. For instance, how often does the money end up in the hands of corrupt elites? This issue can be possibly mitigated through clear communication, symmetric information, and trust building between countries. Nevertheless, even this process takes time and effort from the states, two things that most of them don´t have. The main question that we want to stimulate in this debate is, therefore, if development aid can lead to democratization and how it can better serve its original purpose, namely to support the economic, environmental, social, and political development of developing countries. By seeming to invite people, who work with this topic but have different ideas on how to solve the dilemmas presented, we foresee a fruitful and interactive debate, which will hopefully enrich the knowledge of students and most definitely bring everyone to think and reflect about the future of development aid.

Moderation

Referenten

Thomas Rolf

Head of Program at Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Alexandra van der Ploeg

Head of Corporate Social Responsibility, SAP SE

Abschlussrede

Seit 2021 ist Kurti Premierminister des Kosovo – bereits 13 Jahre zuvor hat die Republik Kosovo Ihre Unabhängigkeit von Serbien erklärt. 115 der 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen erkennen diese als unabhängigen Staat an. Doch immer wieder kommt es im Norden des Kosovo zu Auseinandersetzungen zwischen der dort lebenden serbischen Bevölkerung und kosovarischen Behörden.
Für eine erneute Eskalation hatte ein Streit um Einreiseregelungen und serbische Autokennzeichen im Kosovo. Der serbische Präsident Aleksandar Vucic warf der Regierung des Kosovo Diskriminierung der serbischen Minderheit vor und versetzte seine Sicherheitskräfte an der Grenze zum Kosovo in höchste Kampfbereitschaft.
Experten werfen der EU ein eklatantes strategisches Versagen in der Region vor. Serbien ist der größte Staat auf dem Westbalkan, durch ihn erhoffe man sich Stabilität in der Region und eine Sogwirkung bei einem Eintritt in die Union. Dadurch habe man Vucic zu viel gewähren lassen, wobei sich dieser nicht als Freund der EU zeige: In der Coronapandemie hielt er zu Xi Jinping, die EU-Sanktionen gegen Russland trägt er nicht mit.
Die EU trägt im Konflikt zwischen dem Kosovo und Serbien eine entscheidende Rolle. Als Vermittler, aber vor allem durch politischen Druck: Die EU entscheidet über den Status Serbiens als Beitrittskandidat und damit auch über finanzielle Beihilfen. Wie gelingt die europäische Westbalkan-Strategie? Welche Verantwortung muss die Europäische Union in diesem Konflikt übernehmen?

Albin Kurti

Premierminister des Kosovo